Freitag, 23. November 2012

Mittel gegen Schlafstörungen gefunden: EU-Politik!

Erneut haben sich einige Schulklassen auf eine amüsante und durchaus auch lehrreiche Woche ins Ausland begeben: Diesmal ging es nach Brüssel, dem Sitz der EU.

Ähnlich dem Bericht aus Rom wurden die Bezeichnungen für Schüler, Lehrer, Kellner, Busfahrer und so weiter mit ihren niederländischen Gegenstücken ersetzt. Dank der Ähnlichkeit zu Deutsch wird hoffentlich jeder in der Lage sein, die Bedeutung zu erraten.
Zwar wird in Belgien eigentlich Flämisch, eine Abhandlung des Niederländischen, gesprochen, und außerdem ist diese Sprache die unbedeutendste neben den anderen beiden Amtssprachen Deutsch und Französisch - aber dafür ist sie definitiv am lustigsten!


Nach einer verdächtig ereignislosen Busfahrt, die fast den ganzen ersten Tag gedauert hat, kamen wir in Brüssel an und bezogen die wenig glamouröse Jugendherberge. Dass diese in keinem besonders gutem Viertel lag, wurde uns schon im Vorraus klar gemacht:
Leraar: "Und nemts jo kane Obkürzungen - Wir haum si moi docht, wir nemman anfoch a Obkürzung, is eh ned weit - Und daun samma mittn im Schworzn-Prostitutions-Viertel gstaundn!"

Allerdings waren die Warnungen bezüglich Taschendieben und sonstigem Gesindel wieder haltlos übertrieben: So schafften wir es zum zweiten Mal partout nicht, die Fake-Geldbörse loszuwerden.


Nach einer wenig erholsamen Nacht stand am ersten Tag in Brüssel die Österreichische Ständige Vertretung auf dem Programm.
Ein Vortragender dort wusste offenbar ganz genau, wen er vor sich hatte:
Vortragender: "Es gibt Studienbeihilfe, man muss sie nur suchen - Wie bei Super Mario, die Schatzkisten!"

Während der Vorträge an diesem Tag kämpften wir alle noch mit der Müdigkeit der Busfahrt, und viele nickten das ein oder andere Mal ein, unter anderem auch die Leraars.

Da ein gewisser Scholier mit war, gab es verständlicherweise auch wieder Hörprobleme:
Scholier 1: "Jo do bei da Raststättn hob i glücks-gspielt!"
Scholier 2: "Wos, du host Bluat gspiem!?"

Scholier 1: "Des Auto des i griag kost gebraucht neta 6.000 €"
Scholier 2:"6.000€... i hob ned amoi 10.000€!"


Tags darauf waren wir in der EU-Kommission. Auch wenn die Vorträge dort grundsätzlich nicht uninteressant waren, fiel es in den bequemen Sesseln schwer, wach zu bleiben.

Danach wollten wir die NATO besuchen. Mehrfach wurden wir darauf hingewiesen, sämtliche spitzen Gegenstände wie Taschenmesser und Nagelscheren im Bus zu lassen - Nur um dann direkt bei der Sicherheitskontrolle ein Besucher-Plakette mit einer Sicherheitsnadel ausgehändigt zu bekommen.

Nichtsdestotrotz mussten wir auch noch durch einen Metalldetektor, und als dieser dann beim uns begleitenden PRRV-Leraar ein Signal von sich gab, wurde über den Grund spekuliert:
Scholier: "Der hod sicha lauta Router und Switches in die Toschn!"

In der NATO wurden wir dann an einen Tisch mit Mikrofonen gesetzt. Das ist schon prinzipiell eine schlechte Idee, und dass einige zu Übungszwecken anwesende Übersetzer mitgehört haben, hat einen Scholier nicht von folgender "Funkmeldung" abgehalten:
Scholier: "Activate Launch Code 12-7-2-8... Destroy Target!"
(Ob die aktuellen Unruhen im Gaza-Streifen wohl etwas damit zu tun haben?)

Sehr ungeduldig verhielt sich eine Lehrperson, als wir die NATO dann verlassen wollten:
Leraar 1: "A Schüler sitzt nu am Klo!"
Leraar 2: "Jo geh und sog erm er soid si beeiln!"
Leraar 1: "Jo wie soid des geh? Soi i erm höfn?"


Am vierten Tag brachen wir früh auf, um auf dem Weg nach Gent nicht in einen Stau zu geraten.
Leraar 1: "Der Morgenverkehr entwickelt sich gut!"
Leraar 2: "Aso, hobts nan ihr scho ghod?"

Außerdem konnten noch andere Gespräche zwischen den Leraars mitgehört werden:
Leraar: "Wast eh wos unta da Burka daun is... do spüd sis volle Wäsch ob!"

Als wir an einer Stadtführung durch Gent teilnahmen, gab es die Möglichkeit dazwischen aufs Klo zu gehen. Die Klos waren über eine Stiege zu erreichen, nur das Behinderten-WC war ebenerdig. Der begleitende Lehrer überlegt nicht lange und benutzt das Behinderten-WC.
Leraar: "I hob den Vorgong obgekürzt und ma die Stiagn gspoat!"


Neben dem regulären Programm durften wir die Abendgestaltung selbst übernehmen. Selbstverständlich wurde absolut kein Alkohol getrunken! Deshalb ging es auch richtig lustig zu:

Ein Highlight war für viele der Besuch im Hard Rock Cafe, wo folgendes Gespräch zustande kam:
Ober: "How are you doing?"
Scholier: "BEER!"
Ober: "No, no, I just wanted to know how you're doing!"
Scholier: "BEER!!"

Ebenfalls kleinere Kommunikationsprobleme gab es in einer anderen Kneipe:
Scholier: "One Coke please!"
Ober: "One cock?"
Scholier: "...uhm, yes, one Coke!"
Ober: "Okay, one cock!"
Glücklicherweise wurde ihm dann doch nur ein Getränk serviert.

Ein Ober war besonders freundlich und verabschiedete sich von seinen Gästen auf Deutsch:
Ober: "Wiedersehen, und schöne Reise!"
Scholier: "Danke, Ihnen auch eine schöne Reise!"


Nach mentaler Vorbereitung in der Nacht davor stand uns freitags wieder eine den ganzen Tag dauerende Busfahrt bevor. Diese zermürbte uns mit der Zeit zunehmend, weshalb die Zitate etwas seltsam ausgefallen sind.

Scholier 1: "Ma, so FKK-Strände - Lauta oide Säcke!" 
Scholier 2: "...im wahrsten Sinne des Wortes..."

Beim Filmschauen im Bus:
Scholier:"Oida, wieso übalebt da Schwoaze in dem Füm, dea soit doch normal a steabn."

Scholier 1: "He de Zitate wü i spedestns morgn Mittog am Blog seng!"
Blogger: "Geh i schlog di glei mid an Knüppel nida!"
Scholier 2: "Host leicht an mid?"
Blogger: "Jo, in da Hosn!"
Scholier 2: "Aha, host in [Scholier 1] augschaut?"

Scholier 1: "Wo is dei Jackn?"
Scholier 2: "Irgendwo do obn, hoi ma ane owi!"

Als der Autobusbestuurder ausgewechselt werden sollte, teilte er uns dies so mit:
Autobusbestuurder: "In wenigen Kilometern erreich ma die Raststätte, damit ist mei Dasein beendet!"
Die perfekte mentale Vorstellung: Der Autobusbestuurder, dessen Aufgabe nun zu Ende ist, steigt aus dem Bus, geht einige Schritte, fällt tot um, und beendet zusammen mit seinem Dasein auch diesen Blogeintrag. Tot ziens!

Sonntag, 11. November 2012

Kurzes Auf- vor erneutem Abtauchen

Bevor wir kollektiv, also alle verbliebenen karierten Autoren (zwei an der Zahl), eine Woche nach Brüssel verschwinden um dort die EU-Abgeordneten zu nerven (ein Ausflug, der hoffentlich auch viele Zitate liefert!), gibt es noch einmal einen Post. Leider merkt man schon, wie das Matura-Jahr an unseren Nerven zehrt, weshalb es einfach weniger zu lachen gibt und darum auch die Updates seltener ausfallen. Dennoch viel Spaß!


MMTE

Schüler: "Flügelhorn is mehr oda weniga a Klavier, oda?"


PRE

Lehrer: "Herr [...], kinans ma sogn wos Interfaces san, waus mit eanara Nosnpflege fertig san?"
Schüler: "Des kinnt nu dauern"


PR

Lehrer: "Red a weng lauder, siagst du ned das do a Fliega vorbeifliagt?!"

Lehrer: "Wos isn des, Herr [...]?"
Schüler: "Jo grundsätzlich hob i ka Aunung, oba i denk des iagndwos mit am Array."

Lehrer: "Ma konnst da du bitte die Hand vorhoidn waunst gähnst?"
Schüler: "Tschuidigung Herr Professor, des is so überroschend kuman."


REL

Lehrer: "Ich bin eine sehr talentierte Frau"


Wirtschaft und Recht

Lehrer: "Charles de Gaulle, is eich dea scho amoi untakuman?"
Schüler: "Jo, da Flughofn!"
Lehrer: "Jo genau dea, hod sie nochm Flughofn benonnt."

Lehrer: "Bürger und -Innen, was wollen Sie fragen?"
Schüler: "Jogging-Hosen!"
Lehrer: "?"
Schüler: "Aso - fragen, ned tragen!"


Englisch

Lehrer: "Schene Wochn in Brüssel!"
Schüler: "Danke, ebnfois!"


Medienwirtschaft
Lehrerin: "Vorteil, Nachteil für Matrixorganisation?"
Schüler: "I was ned, i hob den Füm nie gseng..."

Schüler (aufbrausend): "Es steht genau so im Skript drinnen! ...oder so ähnlich..."

Refernt: "Es gibt zwei Gründe: Der rechtliche Gründ..."


Geschichte

Referent: "...der neue Amts-Stadel entstand."

Hörprobleme

Schüler 1: "I woa nu schnö beim AV!"
Schüler 2: "Wos, bei ana Frau?"

Montag, 15. Oktober 2012

Hinterhältige Angriffe auf nationale Stromversorgung

Projektentwicklung

Schüler nach Läuten der Glocke: "Herr Professor es hat gelitten."
Lehrer: "Jo i a"


Rechnungswesen

Lehrer sieht die Mathematikskizzen auf der Tafel: "Uaa dats des wega, do beitlts mi jo ob!"

Lehrer zu Schüler: "Jo i hob Ihnen do moi wos zaumgschrim... i was jetzt ned obs stimmt, i hobs söbst nu ned glesn."


Mathematik

Einige Schüler reden durcheinander.
Lehrerin: "So, jetzt rede ich!"
Schüler: "Halt, stopp!"


MMTE

Der (bärtige) Lehrer präsentiert gerade eine Themenliste über den Beamer.
Schüler 1: "Herr Lehrer, scrollen's moi a bissl owi!"
Schüler 2: "The elder scrolls..."


Unter Einfluss

Das Firmenlogo des RAG-Shops (sprich: RÄG)(siehe rechts) wird analysiert.
Betrunkener: "Hod des übahaupt Ä-Punkte? Hm, na... oba dafia G-Punkte..."



PRRV

Lehrer: "...Do findt ma daun fü wos ma ois Stichwort nemma kau, und daraun kauma si daun aufhänga!"

Durch seine bemerkenswert hohe Redegeschwindigkeit kommt es öfters vor, dass der Lehrer Wörter zerhackstückelt und irgendwie wieder zusammensetzt.
Lehrer: "Jo des- des HTMüll5...!"


Wirtschaft und Recht

Lehrer: "Wüfü Startkapital brauchns bei ana britischn LTD?"
Schüler: "1 Euro, oda?"
Lehrer: "Naa! -- Mehr!"
Schüler, verwirrt: "Aso, I hed scho glaubt..."
Lehrer: "A Pfund brauchn's!"

Geschichte

Lehrer: "Sofü zu eichan wertvollen kompetenzorientierten Unterricht! Und wauns es des Wort amoi in Mund nemts, spü i Jesus - daun werts auspeitscht!"

Lehrer: "Glauben's doch ned im Ernst... BAAAH BÄÄÄH BÄÄÄH BAAA BÄÄÄ!"

Lehrer: "Des is oba daun fian Strache a aufglegter 11er, aus 2 Meter ohne Tormaunn!"
Schüler 1: "Da Strache treffad trotzdem ned!"
Lehrer: "Ah, bitt'sche, a 11er aus zwa Meter..."
Schüler 2: "Der Strache zühat daun wahrscheinlich trotzdem auf an Ausländer!"


Programmieren

Lehrer: "Termine in PRE... es gibt kane Termine, i find des nimma"

Der schon bekannte Laptoplüfter heult wieder einmal auf
Lehrer: "Ma hebst scho wieda ob do hintn?"
Schüler A: "Herr Professor wauns woin dass des aufhead miasns nua in Stecka ziagn, ea hod kan Akku drin!"
Lehrer: "Asso?" und geht zur Steckdose wo einige Verteiler angesteckt sind und zieht den Stecker woraufhin der Laptop verstummt
Schüler B: "Des woa obsolut hinterhältig Herr Professor"
Lehrer: "Najo zumindest bist jetzt entspannt...und dei Laptop a"



Wörter des Tages

Standard-Bort, der (Pl.: die Standard-Bärte): Die standardmäßig an jedem Netzwerktechniker vorhanden sein sollende Gesichtsbehaarung (Unter Umständen erst über eine Ausnahmeregel in der Firewall zu aktivieren)

Fraktalbanane, die (Pl.: die ~n): Ein relativ esoterischer Ansatz, den Welthunger zu bekämpfen bzw. was herauskommt, wenn man Mathematiker Pflanzen züchten lässt.

Donnerstag, 27. September 2012

Wer googlet der findet

Religion

Katholischer Schüler: "'Jesus liebt dich' - So siag i dei Religion!"
Evangelischer Schüler: "Und bei eich is dafia: 'Dei Pforra liebt dich'!"

Lehrer: "Des is a Stress das ma ois nu untan Hund bringan!"


Rechnungswesen

Schüler 1: "In Mödling gibt's a HTL mid an Hoiz-Zweig!"
Schüler 2: "Do werdn sicha nur Pfostn ausbüdt!"

Ein Video zum Thema Steuerrecht spielt mit erhöhter Geschwindigkeit ab.
Lehrer: "Des klingt wie die Schlümpfe aus Bagdad!"


PRRV

Lehrer: "Bei da aundan Gruppn woa a Aufwärmrunde... Ihr sats jetzt eigntlich eh scho worm...."


Geschichte

Lehrer: "Do hods letztns gem bei ana Deitschmatura mit Romantik..."
Schüler: "So im Kerznschein?"

Schüler 1: "Da Vietnamkrieg woa jo glaub i a Stellvertreter-Krieg fu Amerika gegn Frankreich, oda?"
Schüler 2: "Wos woinsn bekämpfn, de Baguettes?"

Lehrer: "Woa jo ned ohne, so a Dschungel-Krieg!"
Schüler: "Jo wie in Pearl Harbor, oda?"

Lehrer: "So Zeitgeschichte kauma a teils erst im Nochhinein analysiern... Zum Beispü da Arabische Frühling - und wos is duat jetzt?" 
Schüler: "Herbst!"

Lehrer: "Stön sa si vor a bekennender Neonazi stirbt und seine Kameradn kemman zum Begräbnis in SS-Uniform und schrein 'Heil'!"
Schüler: "In Deitschlaund derf ma des mochn glaub i..."


Wirtschaft und Recht

Zum Thema Organspende:
Lehrer: "Wos ned geht is das ma ausgnumma wird, oiso dass ma begrobn wird ois Hohlkörper wi a Schoko-Nikolaus!"

Lehrer: "De Rechtsloge is do a bissl unterschiedlich, je nochdem obs a Auto oda a Atomkroftwerk is"

Lehrer: "Waunst a auf unsichtboare Kinder reagiern muast, wiad ausn Fahrzeug a Stehzeug, weil daun derfst nimma foan!"

Lehrer: "Wer mocht in Österreich des Gesetz, da Staat oda di Schüdamocha?"

Lehrer: "...Sowos miasns obdeckn, do hüft ka Schüd 'Stolpern und sich erdolchen verboten'!"

Lehrer: "Es gibt zwar in Osterhosn und des Christkind, oba ka gütiges Finanzaumt!"


Deutsch

Referent: "...zahlreiche Gefahren, unter anderem vom Kapitol generierte Vögel..."

Lehrerin: "Barrierefreie Kommunikation - Wer hodn a Problem mid unsara Sproch?"
Schüler 1: "Die Mühlviertler!"
Lehrerin (lacht): "Gut, das mögen manche so sehn..."
Schüler 2 (Mühlviertler), an Lehrerin: "Psscht! Geh ruhig samma jetzt!"


Wörter des Tages Tipps für eine gesunde Ernährung

Auch EDVler können sich nicht ständig von Pizza ernähren. Um vollwertige Alternativen aufzuzeigen, haben wir spontan die Wort des Tages-Kategorie zweckentfremdet und präsentieren hier nun Empfehlungen für eine gesunde Mahlzeit!
Sehr zu empfehlen ist Multi-Home-Toast, der durch seine reichhaltigen Inhaltsstoffe gleich mehrere Haushalte auf einmal versorgen kann.
Verpackt in einen Brotkasten hält die Mahlzeit länger frisch und kann auch unterwegs genossen werden.
Je nach Wunsch kann der Toast auch aus Hermann-Teig zubereitet werden.
Gelegentlich ist es erlaubt, sich als Nachtisch einen Googlehupf zu gönnen.


Kleine sinnlose Fakten

Google wird heute 14 Jahre alt und hat trotz des definitiv vorhandenen Potentials noch immer keine Rebellion der Maschinen in die Wege geleitet, sondern erleichtert uns Tag für Tag das digitale und auch zunehmend das reale Leben! Das ist ein zweifacher Grund zum Feiern, und der perfekte Anlass für ein Kaffeekränzchen mit Googlehupf!

Dienstag, 25. September 2012

Alles beim Alten (außer das Neue)


Mathematik
Lehrer: "Jo i hob di glei eitrogn füa an Zusotztermin"
Schüler: "I bin oba ned da erste oda?"
Lehrer: "Doch du bist da erste auf da Listn... und a da anzige bis jez"
Schüler: "Najo die Hoffnung stirbt zuletzt!"
Lehrer: "Naa iagndwaun is olles zspät"


Projektentwicklung

Schüler:"Herr Professor, i hob gheat sie woin die neichn Erstn in Unix unterrichtn"
Lehrer:"Na bist fertig? I dua jo ned missioniean! Und waun i die scho quö daun ned in Unix sondan in Windows!"

Lehrer zu Schüler der wieder alleine an einem Tisch sitzt:"Aha, du host da dein Sitznochboa a ghoidn, wos?"

Lehrer bei Projektpräsentation:"Ia hobts do oba ned eansthoft Quantiti gschriebn oda?"
Schüler aus dem Publikum:"Des is italienisch!"

Lehrer:"Wos isn des Sykdrive do? Uaa Microsoft!"

Schüler:"Ma Herr Professor die Fensta san do wiaklich a Schaß, kinna ma do nix ändan?"
Lehrer:"Bei uns wos ändan? Fagiss es... Wauns wos zum ändern host geh zu ana Säule in da Eingangshalle und eazös dea... Die hoacht da zua und des Ergebnis is dessöbe!"


ADAT

Auf dem Gang treffen einige Schüler ihren ehemaligen ADAT-Professor.
 Lehrer: "Und wer fu eich hod Nochprüfung ghod?"
Schüler 1: "I, wida in ADAT..."
Lehrer: "Ah, host a Abo?"
Schüler 1: "I hobs sogoa gschofft!"
Schüler 2: "Jo, obwoi er am Sonntog davor zum Lerna augfaungt hod!"
Lehrer: "Wos lernen wir daraus? Niemois gnädig sei!"


Wirtschaft und Recht

Lehrer:"Bitte mich dann und wann zu unterbrechen denn ich rede schnell und je länger ich rede desto schneller rede ich"

Lehrer:"Wia mochn des a weil da ane oda ondare fu eich sicha amoi a Firma aufmocht... i man wia büdn jo kane Sandla aus do!"

Lehrer bei der Erörterung der Vererbungslage: "So und waun ma des daun weida aufzeichnt schaut des daun aus wie a Christbam"

Lehrer:"Waun ma Recht duach aufstön fu Schüdan mochn kinad hängad do on da Tafel sofoat a Schüd wo draufsteht dass ma jeda Schüler am Montog 1000€ zoin muas"

Lehrer: "Da Rechtsgeber geht davo aus, dass Unta-20-jährige verdaumt zach san"


Pausenkonversationen

Schüler: "Jo i sprich "Item" hoid deitsch aus... Wie i des Wort zum erstn moi ghert hob, hob i nu ka Deitsch kenna!"

Schüler: "Dafia werma im Schifoan imma schlechter ... Do gehts jetz echt bergob!"


Medienwirtschaft

Lehrerin: "Und wos host du gmocht in de Ferien?"
Schüler 1: "I hob mei Freindin besucht"
Schüler 2: "Und, hostas gseng?" 

Lehrer: "Sie soitn schaun, das des möglichst... heterogen? homogen? wird"
Schüler: "Jo homogen..."
Lehrer: "Naaaa, is gauunz schlecht!"

Lehrer: "Wauma vier laare Floschn hod, mochts des jo imma nu ned foi!"

Schüler: "Oida, dei Konzernmutter is so fett...!"

Der Lehrer gibt einem Schüler Hinweise zu seinem Referatsthema "Kennzahlensysteme".
Lehrer: "Do werdns eh fü Unterlogn findn... Zum Beispü zum gutn ROI!" (Gemeint war Return on Investment)
Der Schüler ist aufgrund fehlender Rechnungswesenkenntnisse überfordert und schreibt ganz einfach "guter Roy" in seine Notizen.
Lehrer: "Hahaha, der schreibt do wirklich "guter Roy"! Na dass uns daun ned a Referat üba Sigfried und Roy hoidn!"

Lehrer an Schüler: "Schaun sa si des moi au, sie san doch eh so a Freak"
Schüler lacht.
Lehrer. "Na ernsthoft jetzt!"


Unter Einfluss

Am 2DaysAWeek
2 Betrunkene stoßen zu einer Diskussion über Pittinger Bier
Blogger: "Die Alternative dazua warad Schwechater gwesn"
Betrunkener1: "Die letzte Instanz voam Tod is da fast Tod scho kloa"
Betrunkener2: "Jetzt stö da foa Batman steht im Spar voam Regal und siacht Pittinger und des Schwechater"
Betrunkener1: "Oiso Batman trinkt nua des Beste"
Betrunkener2: "Jo und des Beste is ned guad genug.. Oiso wos nimmt a? Kloa Pittinger"

Punk mit Hund: "Hobts ihr vielleicht a bissl Kleingöd?"
Blogger: "Kriag i dafia in Hund?"


Wort des Tages 

Rasiergummi, der (Pl.: die ~s)
Ein knet- und formbarer Rasierer. Mögliche Vorteile einer solchen Technologie konnten aufgrund der ständig auftretenden Verletzungen noch nicht ermittelt werden.

Donnerstag, 13. September 2012

Aufwärmrunde

Nun sind die Ferien vorüber und der Blog wird hoffentlich langsam wieder zu neuem Leben erwachen! 
Leider ist das 10000 Seitenaufrufe-Jubiläum genau in die Ferienzeit gefallen, weshalb es kein Special gegeben hat. Dennoch ist das zweifelsohne ein Grund zur Freude!

Um langsam wieder in Schwung zu kommen, starten wir heute mit einem etwas unüblichen Eintrag, der die wenigen, aber doch vorhandenen Zitate sammelt, die sich in den Ferien angesammelt haben. Wenig überraschend ist wohl, dass ein Großteil davon aus der Kategorie "Unter Einfluss" stammt!

Unter Einfluss

Betrunkener:  "I man wer wü scho Gott sei?"
Betrunkener 2: "Najo... Baum, Baum, Supervulkan, Baum,..."

Betrunkener: "Oiso ane fu meine Cousinnen is 16, die aundare 22... und in Deitschlaund 18 und 24."

Betrunkener: "Nur moi so obsichtlich... Riat si da Stern do obn?"

Betrunkener: "Mann will wie Batman reden - Stirbt!"

Betrunkener 1: "De haum an Bourbon do, der is 18 Joar oid!"
Betrunkener 2: "Jo uh, i bin a 18 Joar oid, wüfü bin i wert?"

Betrunkener: "Christentum is lahm!"

Gespräch auf der Donaulände:
Betrunkener 1: "He, wecha Forb hods Lentos?"
Betrunkener 2: "I was ned, i bin ned aus Linz!"

Betrunkener: "Is des eigentlich a Erinnerung aun den Moment oda is des wirklich?"

Betrunkener: "Jo ihr mid eichre rundn Heisa, damit di Eckn ned int Hunde scheißn!"

Betrunkener: "Um die Schwein foat ka Auto!"


Auswärts

Blogger 1 kurz vorm Einschlafen: "Haifische!"
Blogger 2: "Wos?"
Blogger 1: "Ah nix, hob nur grod a Déjà-vu ghod..."

Blogger: "He geh, rechnet amoi - 40 moi 40 is 800!"

Blogger: "Wauma an Stift midhod, soit ma a imma a Schreibgerät midhaum!"
 

Neue Kategorie: Lauschangriff
 Überraschenderweise labern nicht nur wir ständig absurden Blödsinn - wie sich herausstellt, kann man auch ganz gewöhnliche, normale Menschen manchmal dabei ertappen, wie sie Amüsantes und Seltsames von sich geben! Der fehlende Kontext macht das ganze nur noch lustiger. Deshalb also gibt es nun diese Kategorie für den alltäglichen Wahnsinn der Nicht-Schüler/Lehrer.

Münchner: "Ich in ein Kind der 80er, ich hab noch Vodka-Pudding gegessen!"

Mann zu Kellner: "Hey, you talk to Captain Jack Sparrow, man!"

Mann zu Asiate: "Na echt, waunst di jetzt do schworz aumoinst, und daun do schworz aumoinst - He, du bist a Panda!"


Wort des Tages

Gleithose, die (Pl.: ~n)
Eine neue Form der Hose, die dem Träger viel mehr Dynamik und Eigenständigkeit lässt.

Donnerstag, 5. Juli 2012